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DER NEUE HEUTIGE

Forum für kritisch-künstlerisches Denken

Ausgabe 2004

"Diese Internet-Zeitschrift steht bereit, um neue Denkanstösse und Sichtpunkte aufzuzeigen." /red2005

Editorial

Wir leben in einer Zeit, wo Kleinigkeiten den Alltag bestimmen, wo das Grosse unnahbar geworden ist und die Mechanismen des Alltags vorherbestimmt sind.

Dem Alltag zu entrinnen ist die Aufgabe, die sich heute stellt. Wäre es nicht sinnvoll, eine Choreografie des Alltags zu visionisieren, die den Alltag weniger Alltag sein lässt?

Unsere Gesellschaft lebt in Anonymität und Einsamkeit, ist geprägt durch die Züchtung des Normalen. Das Individuum hat es schwer eins zu sein, es ist geplagt durch die Masse.

Ist das nun lauter depressives Geschwätz oder ist etwas Wahres an der Einfältigkeit unserer Gesellschaftsstrukturen?

Innovationen und Ideen für eine Gesellschaft, die die Gemeinschaft animieren und fördern werden das Blatt wenden. Ich freue mich auf Anregungen aller Art.

Januar2004/fs

Humanitäre Hilfe beginnt im Kopf

Das Geld bestimmt die Welt.

Absurd, warum sich die Schweiz für den Frieden einsetzt, wenn im gleichen Atemzug Verhandlungen zum Verkauf von neuen hochtechnologisierten Militärfahrzeugen mit Israel geführt werden, um viel Geld zu verdienen. Es wundert mich nicht, dass ein Grossteil der schweizerischen Bevölkerung nur zusieht und zu unrecht nichts unternimmt. Die Komplexität der Polit- und Finanzwelt macht dies möglich. Man muss schon ganz gewieft sein, um in diesen Strukturen etwas Positives zu erreichen. Unsere Politiker sind keine Weltverbesserer, wie man sich wünschen dürfte, sie dienen den Mächtigen. Jeder Rebell in diesen Positionen wird irgendwann kleinbei geben, weil die Anstrengung auf die Dauer nicht auszuhalten ist. Kämpfer für die Gerechtigkeit gibt es nicht viele, der Grossteil der Bevölkerung ist damit beschäftigt, den Alltag zu bewältigen, das ist für die Meisten schon genug. Und der Alltag eines Politikers wird so aussehen, dass auch er im Alltag untergeht. Geschichte ist immer auch Kriegsgeschichte, weshalb mich die Geschichte nicht sonderlich interessiert. Und doch ist es merkwürdig für mich, dass gerade Israel mit Rüstungsmaterial aus der Schweiz beliefert werden soll. Ich glaube, dieses Geschäft ist Zeichen für die Politik weltweit, ein Handschlag mit dem grössten Militärapparat, den USA. In diesem Punkt arbeiten Samuel Schmid (Militärdepartement) und Micheline Calmy-Ray (Aussenpolitik) gegeneinander. Und wenn in der Regierung gegeneinander gearbeitet wird, ist das ein Akt einer schizophrenen Störung. Diese Leute in Bern sollten meines Erachtens ab- und neugewählt werden, mit dem Druck einer Volksinitiative und der Forderung eines jungen Parlaments, das mit alten Beratern operiert, aber nur mit den Guten.

August2004/fs

Um des Prinzips Willen

Die Zukunft sieht nicht rosig aus.

Vielleicht geht es nur ums Prinzip.

Die Klimaveränderung bedroht die ganze Welt, wir werden mit weiteren Naturkatastrophen rechnen müssen. Diese Sachlage macht uns hilflos. Zu lange hat man die Folgen unseres zerstörerischen Energiekonsums ignoriert. Zugespitzt hat sich die Lage durch die Gewohnheiten der Mobilität, des Wohnens, kurz des Lifestyles, wie man ihn vor allem in der Ersten Welt vorfindet. Dazu kommt, dass heute 6.38 Mrd. Menschen auf der Erde leben, vor 50 Jahren waren es gerade noch die Hälfte.

Es gibt gar kein Prinzip.

Wenn ich Alu-Deckeli gesammelt habe in den 80ern, gehöre ich dann zu den Unschuldigen? Neue Thesen besagen, das Ende ist schon in Sichtweite, das Oekosystem ist stark geschädigt und wird es weiterhin, wenn wir nicht bewusst auf Atomstrom* setzen. Die globale Erwärmung ist der nahe Feind, das Risiko der radioaktiven Verseuchung könnten wir gelassen hinnehmen.

Leider geht es nur ums Prinzip.

Wir sind dem Untergang geweiht. Doch können wir uns die Aufgabe stellen, unter welchen Gesichtspunkten wir in Zukunft Oekologie und Umweltschutz betreiben. Der bewusste und sparsame Umgang mit Energie (Ressourcen überhaupt) sollte unter allen Umständen gefördert werden.

*Windenergie, Sonnenenergie und Wasserkraft würden für die Nachfrage nicht ausreichen.

Juni2004/fs

S.O.S. Souveräne Opposition Schweiz

S.O.S. Souveräne Opposition Schweiz

Manifest vom 7. April 2004

S.O.S. ist eine Gruppierung aus dem Volk. Ihr Interesse gilt der sozial gerechten Wohlfahrt, der Erhaltung einer neutralen Schweiz und der ökologischen Energiegewinnung und nutzung.

- S.O.S. fordert weitere Schritte auf dem bilateralen Weg. Verhandlungen können immer geführt werden, individuell und auf die Bedürfnisse angepasst.

- S.O.S. fordert eine staatliche Förderung alternativer Energien und neuer Verbrennungsmotoren.

- S.O.S. fordert einen neuen Umgang mit Patenten. Konkurrenz ist der Treibstoff für Kapitalisten, deshalb sollen Patente jedem frei zur Verfügung stehen.

- S.O.S. fordert die Legalisierung von Hanfprodukten. 1. Ziel: Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten. 2.Ziel: Aufbau einer Industrie, die Hanf als Rohstoff für Papier, Kosmetik, Medikamente, Kleidung, Lebensmittel, Seile, Baumaterialien etc. weiterverarbeitet.

Werden Sie Mitglied der S.ouveränen O.pposition S.chweiz: Mail schicken

Kritische Gedanken zur heutigen Welt

Leere Worte bringen's nicht.

Verdient das WEF (Weltwirtschaftsforum) vertrauen?

Ich weise darauf hin, dass am diesjährigen WEF öffentlich viele schöne Worte gemacht wurden. Meines Erachtens ging dabei der Realitätssinn verloren!

Ausbeutung von Natur und Mensch war immer ausgelöst durch das Profitstreben. Dabei wird immer versucht bei einem maximalen Gewinn möglichst keine Steuern zu zahlen. Eine Gesprächsrunde von UnternehmensführerInnen brachte die Motivationen für geringe Produktionskosten auf den Tisch: der Konkurrenzkampf.

"Es ist ja alles im Sinne des Konsumenten."

Woher können sich Politiker das Recht nehmen, soch schwachsinnige Bedingungen zu schaffen, die letztlich Abfall, Schulden und Altlasten zurücklassen?

Es gäbe einige Beispiele zu nennen, wo sich Zerstörung von Natur und Zerstörung von sozialen Systemen abzeichnet, gestern, heute und leider auch morgen.

Das WEF hat eine alte Formel aus den 60er Jahren hervorgenommen und sie zum Thema der Welt erklärt: Sicherheit + Wohlstand = Frieden .

Damit hat sie alle philosophischen Gedanken aus der Welt geschafft, die das Infragestellen des Kapitalismus und das Aufstellen neuer Gesellschaftssysteme hätten hervorbringen können. Vielmehr kommt in den Diskussionen nicht das Bestreben um gesellschaftliche Wandlung zum Ausdruck, sondern das Beharren auf alten Strukturen. Diese werden mit allen Mitteln gefestigt, durch einen Polizeistaat, der die wirtschaftlichen Interessen schützt. Und somit des Kapitalverbrechens schmutzge Wäsche mit "Enka-Powerpearls" ins richtige Licht rückt. Fairness ist zwar hoch und heilig gesprochen, doch dabei wird über Leichen gegangen. Und eine System aufrecht erhalten, das unnötig Misstand und Lügen nährt, ist im Prinzip eine gemeine Sache.

Februar2004/fs

Die Bomben der Gerechtigkeit

Der Kampf um die Macht.

Al-Kaida führt den Heiligen Krieg nach Europa. Brutal, willkürlich und bis ins kleinste Detail geplant waren die zeitgleichen Attentate auf dem Schienennetz in Spanien, Madrid. Die Nachricht am 11. März 2004 hat bei der ganzen europäischen Bevölkerung tiefes Entsetzen ausgelöst. So war es jedenfalls bei mir, auch wenn zu diesem Zeitpunkt der Urheber offiziell noch nicht Al-Kaida hiess. Heute wissen wir, dass das Terrornetzwerk Al-Kaida, oder ein autonomer Ableger derer, diese grausame Tat zur Vergeltung ausführte, da Spanien mit den USA in den Krieg im Irak zog.

Osama Bin Laden redet nicht, er richtet. Weil der Terror das Programm ist gegen die Welt des Kapitals. Schon in den heiligen Schriften vieler Kulturen ist "Der Heilige Krieg" beschrieben als superlativer Kampf für die Gerechtigkeit.

Die Welt ist zerstritten, und das nicht seit gestern. Man hat es verpasst einen Weg des Miteinander zu bauen. Heute ist es scheinbar zu spät. Die Vergeltungsschläge zeigen die Forderung nach islamistischer Akzeptanz. Solange diese Forderung im Raum steht und sich die Situation nicht bessert, wird dieser Krieg sich fortsetzen bis ans Ende der Welt.

Ohnmacht macht sich breit.

März2004/fs

Die Innovation der Zukunft

Wasserstoffmobile.

Am 12.10.04 war es soweit, 10 vor 10 berichtete über ein Auto mit Wasserstoff als Treibstoff. Laut den Angaben der Entwickler solle in 10 Jahren, also 2014, ein Automobil mit dieser Technologie auf den Markt kommen - serienmässig.

Diese gute Nachricht wurde schon lange erwartet. Nun geht es 10 lange Jahre, wenn man dieser Annahme trauen kann. Was das für die Welt der Zukunft bedeutet, ist noch offen - "Rühme den Tag nicht vor dem Abend" - und sicher der beste Weg für die (Mobil)gesellschaft.

Persönlich bin ich stark bewegt durch die Genialität dieser Erfindung. Nachteile sind mir im naturwissenschaftlichen Sinn nicht bewusst - einzig die Wärmeproduktion fällt als Energieabfall an, die vielleicht in Zukunft optimiert werden kann.

Letztlich stellt sich noch die Frage: Wie wird der Wasserstoff produziert und gehandhabt? ...und zu welchen Kosten?

Oktober2004/fs

X-rights

Ein Label anstelle des Urheberrechts.

X-rights steht für Eigentümerrechte, die erlauben, Kopien zu ziehen, sofern diese nicht zum Verkauf angeboten werden.

X-rights soll die Verbreitung von Musik fördern.

Oktober2004/2006/fs

Das Kopierrecht

Mit der Zeit gehen.

Die Problematik des Urheberrechts kann vielseitig interpretiert werden.

In meinen Ueberlegungen geht vorweg, dass bei kommerzieller Nutzung einer Idee eine Entschädigung an den Verursacher folgt. Andere Worte. Der Verursacher bringt eine Idee* in eine Form bringt, als Skizze oder Beschreibung. Dem voraus gehen aber alle Informationen, denen sich dieser bedienen kann. Es wiederspricht der Natur des Menschen, genau zu wissen, woher welche Information kam, wohin sie ging und was sie war und was sie jetzt ist und wie in der Zukunft. Für eine kommerzielle Nutzung soll das Gespräch zum Konsens führen, denn für eine kommerzielle Nutzung wird auch das Image durch Veränderung diskutiert, keine Idee wird zu Hundertprozent übernommen, denn sie wurde meist nicht nach kommerziellen Gesichtspunkten entwickelt, sondern aus der Neugier, dem Forscherdrang.

Nun nochmal zum Anfang zurück: Das Urheberrecht wurde 3 Jahre nach dem Patentrecht, 1886 in Bern geschaffen. Zwar wurde es laufend abgeändert und ausgebaut, doch heute schützt es die Gesellschaft vor Innovation - das Gleiche gilt für das Patentrecht. Die Marktwirtschaft fordert im Wettbewerb Geheimhaltung, Schweigepflicht, etc. ; denn die Player haben angst ein anderer könnte sich bereichern.

Diese Tragödie wird heute beispielsweise durch das Counter Copyright (©©) leicht gebrochen. Claire Prestel und Chris Babbitt, die Initianten dieses Projekts, haben den Ernst der Sache erkannt und haben vor allem in Bezug auf Internetpublikationen, Software (Programme) etc. ein Zeichen geschaffen, das Weiterführungen von Ideen rechtlich zulässt, wenn ich es recht verstehe. Zur Verbreitung einer Idee kann es nützlich sein, sie frei zur Verfügung zu stellen, um sie weiterzuentwickeln, verfeinern, verbessern; um somit Innovationen neuen Auftrieb zu geben. Doch bei Innovation denken alle etwas anderes. Und genau das ist der springende Punkt: der Kreativität soll kein Riegel vorgeschoben werden.

Nun muss ich noch etwas ausholen. Nur wenige können von der Kunst leben, wenn, dann sind es die Galeristen und "Beamten"von Kunstmuseen, Kunsthallen etc. und die privaten Investoren mit dem richtigen Riecher. Der Künstler selber oder die Mehrzahl der Künstler können Ihre Kreativität unter dem Druck der Marktwirtschaft nicht ausschöpfen. Wenn sie jedoch zusammen kooperieren, stehen neue Möglichkeiten offen, um Innovationen voranzutreiben.

Die Diskussion um das Urheberrecht läuft seit der Internetwelle auf Hochtouren. Bin überzeugt, der Wandel der Zeit fordert ein realitätsnahes Modell - im Sinne der Innovation - bezüglich Auffassung vom Urheber- und Patentrecht.

* Damit sind Konzepte und Softwareprogramme, aber auch alle kreativen Arbeiten überhaupt gemeint.

Oktober2004/fs

 

"TEXTE IN DER 4. SPALTE" / ANSCHAUUNGEN UND MEINUNGEN

Mein politisches Motiv

Die Kriege und Verunsicherungen dieser Welt stimmen mich täglich nachdenklich. Ich bin der Auffassung, dass der gesunde Mensch in seinem Innersten danach trachtet, fair zu handeln und fair behandelt zu werden. Daraus schliesse ich das Motiv des Friedens. Die UNO arbeitet seit Jahren für die Stabilität in der Welt, doch dies scheint mir noch nicht genug. Deshalb dränge ich nach neuen Lösungswegen, die diese Misere abwenden kann.

Unweigerlich beobachte ich seit Jahren das politische Geschehen in der Schweiz. Ihr System ist weltweit einzigartig, zumal das Volk das letzte Wort mitzuentscheiden hat. Die direkte Demokratie und die Möglichkeit von Initiativen und Referenden fördert die Verantwortung der Masse. Doch gibt es innerhalb dieses Systems noch einiges zu verbessern, doch darauf kommen ich erst am Schluss zu sprechen.

Die Idee ist nun, dass die Schweiz um Mitgliedstaaten wirbt, die sich interkontinental zusammenschliessen, um in erster Linie für den Frieden einzustehen. Die Lehren aller Religionen sollen den demokratischen Rechten untergeordnet sein. Damit ist eine Reform der Staatsarchitekturen möglich, die den Weg der direkten Demokratie gehen möchten. Zur Friedenssicherung soll der Wohlstand durch Arbeit und Know-how erhalten und aufgebaut werden.

Das Engagement der Schweiz für das Ausland und die internationalen Beziehungen sind heute vorbildlich, sein politisches System hat über 150 Jahre gut funktioniert und kann durch die Bildung interkontinentaler Allianzen weiter bestehen. Innenpolitisch scheint die Schweiz gespalten, die direkte Demokratie hinderlich, doch bei näherem Betrachten kann sie einen Ausweis für gewaltfreie Konfliktlösungen vorzeigen, der Indiz für das Funktionieren des politischen Systems ist.

Letztlich sollen Synergien der Wirtschaft, der Politik, der Forschung, etc. geschaffen werden, um den Aufschwung zu ermöglichen.

April2004/fs

Schweizweit

Für Mieter ist der Einsatz hoch.

Jetzt wurde wochenlang ein politisches Gesetz für eine neue Mietzinsberechnung ausgearbeitet. Es sieht vor, die Mietzinse an die Teuerung zu koppeln, was die Mietzinse langfristig unnötig in die Höhe treibt. Ich verstehe nicht, warum dieser Schritt getan werden soll. Die Krankenkasse steigt jährlich, und jetzt sollen auch noch die Mietzinse regelmässig steigen. Liebe Politiker, das hört sich für mich wie ein Witz an. Wenn das Volk tatsächlich Ja zu dieser Aenderung sagt, glaube ich, man müsste das Volk für unmündig erklären.

Februar2004/fs

Anstelle von schwarz und weiss lieber grau!!!

Intelligenz ist nicht alles.

Politiker wie Christoph Blocher oder Pascale Couchepin malen den Teufel an die Wand und fordern damit Extrempositionen, die sich von der Mehrheit nicht tragen lassen. Wenn jedoch die Minderheit einer Partei eine Mehrheit im Parlament oder Stimmvolk ausmacht, wird es sehr gefährlich, sofern diese extrem links oder rechts ist. Die Stärkung der Mitte-Parteien ist eine Forderung an das Stimmvolk, die die Zukunft sicherer machen könnte. Die Popularität der immer noch wachsenden SVP ist eine Warnung, ein Indiz dafür, dass das Polarisieren dem Volkswillen entspricht - die Verfeindung der Bürger miteinander. Dass ich diese Tendenzen als grosse Gefahr für die Demokratie und die aussenpolitischen Beziehungen der Schweiz ansehe, kommt nicht von ungefähr. Der Souverän, das Volk bildet seine Meinung auf inhaltslosen oder fehlinformierten Schlagwörtern und -sätzen, wie sie die extrem Linke wie die extrem Rechte programmieren. Die Kraft und die Intensität, die die SVP verströmt, ist zwar ein Paradebeispiel für eine erfolgreiche Politik im eigenen Land und für ihre eigenen Interessen, doch die Gemeinschaft bzw. Gesellschaft wird langfristig daran zerschellen.

Ist das wirklich der Wille des Volkes, das Leben will, um glücklich zu sein und gut?

Oktober2004/fs

Bekanntmachung!

Alle heissen Peter.

Aufgrund der Erkenntnis, dass wir Menschen alle gleich sind, wurde entschieden, alle gleich zu nennen.

Nämlich: PETER

(egal, ob Sie ein Mann sind oder kein Mann sind)

Damit niemand verwechselt wird, dürfen Nummern verwendet werden. Z.B. Peter 429 349 104 etc.

Zur weiteren Vereinfachung:

Ländernamen werden einfachheitshalber auch aufgehoben. Alle Länder heissen von nun an: Schottland. Auch hier dürfen Zahlen angehängt werden: Für Schweiz: Schottland 178

Weitere Vereinfachungen:

Jeder Vogel nennt sich: Emma

Haustiere (Hunde, Katzen etc.): Fridolin

Bäume: Rottannen

Autos: Volvos

Politik heisst: SVP

Essen: Apfelmus

Gott/Allah/Budda heissen alle: Max

Weitere Vereinfachungen folgen.

Zur Kenntnisname

Euer Peter 1

Feedback: alleheissenpeter@fastmail.fm

2004/ce

 

 

 

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